Projekte

Verloren, verwandelt, wiederentdeckt. Lost Places in Sachsen-Anhalt gemeinsam sichtbar machen


Veranstaltungen

150 Jahre Historische Kommission(en) - Netzwerke für die Landesgeschichte in Sachsen-Anhalt und in Deutschland


Neuerscheinungen

Sachsen und Anhalt, Band 38/2026

Verketzerungsprozesse. Kontinuität und Wandel religiöser Ausgrenzung in der Vormoderne

Glas – Steine – Erden. Forschungen zur mitteldeutschen Kunst- und Kulturgeschichte


gefördert durch

LSA moderndenken Alternativ SW

Kontakt

Historische Kommission für Sachsen-Anhalt
- Arbeitsstelle -
c/o Franckesche Stiftungen zu Halle
Franckeplatz 1, Haus 24
06110 Halle (Saale)

Tel.: (0345) 21 27 429

Mail: kontakt@hiko-sachsen-anhalt.de

Postadresse

Historische Kommission für Sachsen-Anhalt
- Arbeitsstelle -
c/o Franckesche Stiftungen zu Halle
Franckeplatz 1, Haus 37
06110 Halle (Saale)

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Tagung Tag d LandesGe HiKo 2023 Foto Ritter Oliver web3 16 9Tag der Landesgeschichte 2023, Johanniskirche in Magdeburg (© Historische Kommission für Sachsen-Anhalt, Foto: Oliver Ritter)

 

Aktuelle Veranstaltungen

 


Festakt und Tagung

150jähriges Bestehen der Historischen Kommission für Sachsen-Anhalt

Die 1876 gegründete Historische Kommission für die Provinz Sachsen (ab 1900 auch Anhalt) ist die älteste Gelehrtensozietät ihrer Art in Deutschland.

2026 widmet die Kommission mehrere Veranstaltungen diesem Jubiläum und der eigenen Geschichte. Ein Festakt im Juli in Magdeburg stellt die langjährige Arbeit der Kommission und ihre Bedeutung für die historische Forschung im Land in den Mittelpunkt. Auf einer wissenschaftlichen Tagung am 1./2. Oktober in Halle wird die Geschichte der Kommission kritisch aufgearbeitet, zugleich aber über Sachsen-Anhalt hinaus als Meilenstein für die Landesgeschichte der gesamten Bundesrepublik gewürdigt.

Weitere Informationen zur Tagung finden Sie hier.


Workshop

Das Gedächtnis der Transformation.
Lebensgeschichte und Zeitzeugenschaft in Sachsen-Anhalt


5. und 6. November 2026
im Industrie- und Filmmuseum Wolfen

veranstaltet in Kooperation mit dem Landesheimatbund Sachsen-Anhalt, dem Institut für Landesgeschichte am Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt, der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt, der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt und dem Industrie- und Filmmuseum Wolfen

Seit den 1990er Jahren wird angesichts aktueller politischer Problemlagen regelmäßig eine intensivere Befragung von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen gefordert. Die Geschichtswissenschaft hat davon profitiert, zugleich aber auch die Historisierung dieses Phänomens vorangetrieben. Der Workshop fragt nach einer systematischen Historisierung von Zeitzeugenschaft und Interviewerhebungen in den DDR-Bezirken Magdeburg und Halle sowie in Sachsen-Anhalt – von Arbeiterveteranenbefragungen über die Transformationsforschung der 1990er bis zu zivilgesellschaftlichen Erhebungsprojekten. Im Fokus stehen Entstehungsbedingungen sowie Fragen der Sicherung und Nachnutzung erhaltener Interviewbestände.

Einen Call for Papers finden Sie hier.

Einladung und Programm werden Mitte September versandt.


Workshop

Handlungsspielräume geistlicher Herren im weltlichen Fürstentum.
Das Domkapitel Halberstadt in preußischer Zeit (1648–1810)


20. und 21. November 2026
in Halberstadt

veranstaltet in Kooperation mit der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt und der Stadt Halberstadt

Die politisch-gesellschaftlichen Gestaltungsspielräume protestantischer Domstifte sind bislang kaum erforscht. Lediglich vereinzelt liegen ältere Forschungsarbeiten vor, die heutigen geschichtswissenschaftlichen Standards jedoch nicht mehr genügen. Dies gilt vor allem für die Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg, als die meisten protestantisch dominierten Hochstifte der Säkularisierung zum Opfer fielen. Dass die Domkapitel auch nach 1648 als bedeutende politischer Faktor erhalten blieben, eben nicht nur als Versorgungsinstrument protestantischer Adliger dienten und insbesondere als zentraler Vertreter der Stände nach wie vor eine zentrale Rolle spielten, gerät dabei aus dem Blick. In der regionalen Herrschaftsausübung blieben sie dabei ein prägender Faktor, was sich vor allem in der Finanz- und Schulpolitik, aber auch in der regionalen Repräsentationspraxis der Domherren als führenden Persönlichkeiten der Region niederschlug.

Weitere Informationen folgen.


Historische Kommission für Sachsen-Anhalt e.V.